Bessere Leistung im Studium mit Stressabbau durch Sport
Geschrieben von: Thorsten
Sicher kennst Du das auch, das lange Stillsitzen in der Vorlesung, die hohe Konzentration bei den Seminaren, das stundenlange vorbereiten auf Klausuren, das alles ist Stress pur. Doch wie soll man den Stress kompensieren bzw. abbauen? In Ruhe runterkommen geht meistens gar nicht so gut. Die Folge: du bist schlecht drauf und zu Leuten, die gar nichts dafür können, bist Du einfach grantig. Oft lebt man als Student noch in einer WG oder vielleicht im Studentenwohnheim, dann kommt zum Stress im Studium auch noch privater Ärger dazu. So langsam wächst Dir alles über den Kopf, das alles kennst Du so gut von Dir selbst. Doch es gibt Lösungsansätze, auf die man nur meistens selbst nicht kommt...
Stressabbau durch Sport heißt hier das Zauberwort. Nicht gleich abwinken, es funktioniert tatsächlich, so reicht vielleicht schon ein längerer Spaziergang mit festem Schritt oder Jogging und Walking, aber auch Schwimmen sind gute Methoden für Stressabbau durch Sport. Wissenschaftler haben festgestellt, dass Menschen die ausgeglichen und mental entspannt sind, Stress viel besser wegstecken als unausgeglichene Menschen. Wie Du sicher weißt, laufen im Körper ständig chemische Prozesse ab, die Deinen Gemütszustand beeinflussen. Jetzt ist es so, dass sportliche Aktivitäten bestimmte biochemische Prozesse im Körper auslösen. Dabei wird im Körper ein Glückshormon, das so genanntes Endorphin ausgeschüttet, was Dich Stressresistenter macht. Damit wird Stress abgebaut, aber auch ein Ausgleich zum Studium und zur mangelnden Bewegung wird mit dem Stressabbau durch Sport erreicht. Joggen empfiehlt sich am ehesten, da man alleine, spontan, fast überall und ohne große Ausrüstung loslegen kann. Nun ist Joggen nicht jedermanns Sache, aber wie eingangs schon erwähnt auch ein strammer Spaziergang kann schon ein Ausgleich sein. Beim Gehen, wie bei allen sportlichen Aktivitäten ist die Atmung besonders wichtig. Wer sich doch lieber schneller bewegt, sollte aber langsam beginnen und aufwärmen und Dehnübungen machen, die senken das Risiko schmerzhafter Ausfallerscheinungen. Joggen ist auf weicheren Böden wesentlich schonender, als auf hartem Pflaster. Geeignet sind Waldböden, Laufbahnen, aber auch Sandstrände, für die Bewohner der Küstenregionen an Nord- und Ostsee natürlich leicht zu erreichen, ein idealer Ort um sich sportlich zu betätigen. Wer sich nicht so gerne an Land bewegt, für den ist schwimmen eine gute Möglichkeit Sport zu treiben. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sollte man eine gewisse Regelmäßigkeit auch beim Sport einhalten.
Beim Stress unterscheiden die Mediziner zwischen Disstress, das ist negativer Stress und Eustress, das ist positiver Stress. Eustress ist der Stress, der eher als positiver Handlungsdrang bezeichnet werden kann, diese Art von Stress kann förderlich sein da man produktiv und motiviert arbeitet, zusätzlich fühlt sich diese Art von Stress nicht negativ an, man fühlt sich eher positiv gepusht. Distress hingegen ist der Stress den Du vermeiden möchtest. Sport, und die hierbei ausgeschütteten Endorphine helfen Distress abzubauen. Bei regelmäßiger sportlicher Betätigung trainiert man, durch die entsprechenden Änderungen im Hormonspiegel, die Stressresistenz des Körpers. Das Hauptproblem beim Sport ist wie üblich… Sport zu machen… Sich einmal zu überwinden ist Gold wert, denn nach dem Sport wirst Du spüren, wie der Stress von dir abfällt. Wenn man sich also einmal dafür entschieden hat, was gegen den Stress zu tun, dann hat man schon den ersten Schritt in die richtige Richtung getan.
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