Brain Food - Richtige Ernährung für erfolgreiches Lernen


Ein voller Bauch studiert nicht gern!

Hinter dieser alten Binsenweisheit steckt viel Wahres. Der Körper konzentriert sich nach dem Essen vor allem auf die Verdauung und fährt alle anderen Prozesse, wie zum Beispiel die Gehirnaktivität, herunter. Das bedeutet für dich, vor dem Lernen oder vor einer Klausur nicht zu viel essen!

Mindestens genauso wichtig wie das WANN ist das WAS. Bestimmte Lebensmittel - Brain Food - helfen dir, effektiver zu studieren. Sie wirken sich dabei ganz unterschiedlich auf deinen Körper aus. Einige fördern die Durchblutung des Gehirns und unterstützen somit deine Konzentrations- und Merkfähigkeit. Andere liefern Grundbausteine für deinen Stoffwechsel und Zellaufbau. Alle zusammen schaffen die Voraussetzung für optimalen Lernerfolge.

Hier sind unsere Brain Food - Tipps: 

Wasser:

Fast ¾ des Gehirns bestehen aus Wasser, was die enorme Bedeutung von H2O für die Funktionsfähigkeit des Gehirns deutlich macht. Wenn es nun zu Dehydration im Organismus kommt, schüttet das Gehirn das Hormon Cortisol aus, welches die Dendriten schrumpfen lässt. Diese Verästelungen speichern Informationen. Ein Schrumpfen dieser  Dendriten führt also zu einer Verschlechterung der Gehirntätigkeit. Trink also mindestens 8 Gläser Wasser am Tag um dein Gehirn aktiv und geschmeidig zu halten. S4S Brain Food - Note: 9/10.

Fisch:

Völlig egal ob Lachs, Hering, Forelle, Heilbutt oder Zander, jeder Kaltwasserfisch ist die ideale Quelle für Omega-3-Fettsäure, dem Basisbestandteil unseres Gehirns, unseres Nervengewebes und der Netzhaut. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass der Konsum von Omega-3-Fettsäuren die Lern-, Problemlösungs- und Erinnerungsfähigkeit unterstützt. Das liegt vorallem daran, dass die Kommunikation zwischen den Gehirnzellen durch Omega-3-Fettsäuren verstärkt wird. S4S Brain Food - Note: 8/10.

Rotes Fleisch und Leber- Eisenhaltige Nahrungsmittel:

Eisenmangel wurde in verschiedenen Studien als eine der Hauptursachen für Konzentrationsschwäche, schwache Merkfähigkeit und abnehmende Intelligenz angesehen. Eisen ist von entscheidender Bedeutung für die Versorgung des Gehirnes mit Sauerstoff, den es benötigt um Leistungsfähig zu bleiben. Rotes Fleisch und Leber sind optimale Lieferanten. S4S Brain Food - Note: 7/10.

Früchte:

Farbstarke Früchte und Zitrusfrüchte wirken sich positiv auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns aus. Besonders Avocados können die Durchblutung des Gehirns verbessern. Das liegt vor allem an dem hohen Gehalt von einfach-ungesättigten Fetten. Andere Früchte, die einen positiven Einfluss auf unser Gehirn haben und helfen Informationen schneller abzurufen, sind Zuckermelonen, Wassermelonen, Pflaumen, Ananas, Orangen, Äpfel, Kiwis, Pfirsiche, Trauben und Kirschen. S4S Brain Food - Note: 7/10.

Beeren:

Heidelbeeren sind bekannt für ihren positiven Einfluss auf motorische Fähigkeiten und Lernkapazität. Erdbeeren sind reich an Fisetin, einem Flavenoid, das die Erinnerungsfähigkeit positiv beeinflusst. Holunderbeeren, Schwarze Johannisbeeren und Himbeeren wirken sich positiv auf deine Gehirnleistung aus, weil ihre antioxidierenden Eigenschaften die Oxidation von wichtigen Molekülen verhindern. Mit vielen Beeren kannst du deshalb besser lernen.S4S Brain Food - Note: 8/10.

Eier:

Reich an Vitamin B und Lecithin sind Eier ein guter Lieferant von gesättigten Fettsäuren. Das Eigelb hat außerdem einen hohen Anteil an Cholin, einem wesentlichen Bestandteil der Gehirnzellen, und unterstützt somit das Erinnerungsvermögen. S4S Brain Food - Note: 7/10.

Milchprodukte- Kalziumreiche Nahrungsmittel:

Lebensmittel wie Käse, Milch und Joghurt sind reich an Kalzium und verbessern die Funktion der Nerven. Besonders Joghurt enthält Tyrosine und Aminosäuren, die für die Produktion von Neurotransmittern verantwortlich sind. Die biochemischen Stoffe übertragen elektrische Reize von einer Zelle zur anderen und helfen die Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit zu steigern. S4S Brain Food - Note:  7/10.

Soja:

Nahrungsmittel, die aus ganzen, biologisch angebauten Sojabohnen hergestellt werden, wie Sojamilch oder Tofu, sind reich an Cholin und Lecithin. Cholin wirkt sich positiv auf die Entwicklung des Gehirns aus und verlangsamt zusätzlich den normalen Erinnerungsverlust. Lezethin verhindert die Ablagerung von Kalk in den Gefäßen des Gehirns.S 4S Brain Food - Note: 6/10.

Blattgemüse und Kreuzblütler:            

Kohl, Rüben, Kohlrabi und Broccoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Senfblätter, Wasserkresse und Spinat - unterstützen kognitive Funktionen. Andere Gemüse, die dein Gehirn in Schwung bringen sind Karotten, Pilze, Broccoli, Zwiebeln, Spargel, Sprotten und Kopfsalat. S4S Brain Food - Note: 7/10.

Schokolade:

Schokolade schmeckt nicht nur gut, sie wirkt sich auch positiv auf deine Stimmung aus. Natürliche Inhaltsstoffe aus der Schokolade regen die Endorphinproduktion an und verbessern deine Reaktionszeit. Dunkle Schokolade ist reich an Flavanolen, die die Durchblutung des Gehirnes steigern und somit die Kognitiven Fähigkeiten steigern. Schokolade ist quasi passives Gehirntraining. S4S Brain Food - Note: 6/10.

Nüsse:

Reich an Vitamin E und B6, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie Antioxidantien, haben Nüsse einen starken Einfluss sowohl auf deine Gehirntätigkeit als auch auf deine Stimmung. Egal ob Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse oder Erdnüsse, sie alle helfen deinem Gehirn auf die Sprünge. Nicht umsonst sind sie Hauptbestandteil des Studentenfutters. S4S Brain Food - Note: 7/10.

Kerne:

Leinsamenkerne sind reich an gedächnisfördernden Omega-3-Fettsäuren. Geröstete Kürbiskerne beinhalten entspannendes Tryptophan und getrocknete Sonnenblumenkerne versorgen das Gehirn mit Thiaminen, einer Form des Vitamin B, das die kognitiven Fähigkeiten und das Gedächtnis stärkt. S4S Brain Food - Note: 7/10.

Hülsenfrüchte und Bohnen:

Glucose ist der Treibstoff des Gehirns. Da es kein eigenes produzieren kann, musst du dafür sorgen, dass eine konstante Zufuhr gewährleistet ist, wenn du optimal studieren willst. Hülsenfrüchte und Bohnen sind die idealen Lieferanten. Reich an Antioxidantien, Eisen und Nährstoffen helfen sie den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Dabei ist es egal, ob du lieber Linsen, Erbsen und andere Hülsenfrüchte oder rote-, weiße- oder Kidneybohnen magst. S4S Brain Food - Note: 6/10.

Kräuter:

Ginko gehört zu den bekanntesten  Kräutern, die die Merkfähigkeit und Konzentration fördern und oft bei Lernproblemen verwendet werden. Es weitet die Blutgefäße und verbessert somit die Durchblutung, sowie die Versorgung mit Sauerstoff. Außerdem zerstört es Freie Radikale, die schädlich für die Gehirnzellen sind. Eine ähnlich effektive, aber weniger bekannte Pflanze, ist Rosenwurz (Rhodiola Rosea). Sie steigert die Konzentration und die Aufnahmefähigkeit. S4S Brain Food - Note: 7/10.

Tee:

Tee ist ein wahres Wundermittel für deinen Körper und dein Gehirn. Er kann sowohl beruhigend, als auch aufputschend wirkten. Das in den meisten Teesorten enthaltene Katechin hat eine entzündungshemmende Wirkung und wirkt außerdem der Verkalkung der Gefäße entgegen. Grüner Tee wirkt entspannend auf den Körper, während das in schwarzem Tee enthaltene Teein anregend wirkt. In der Wirkung ist es dem im Kaffe enthaltenen Coffein ähnlich, wird aber vom Körper langsamer aufgenommen und auch abgebaut. Die Wirkung von Teein hält also länger an . S4S Brain Food - Note: 7/10.

Organische Pflanzenöle:

Pflanzenöle enthalten viele essentielle Fettsäuren, die sich positiv auf dein Gehirn und dein Erinnerungsvermögen auswirken. Besonders hoch ist ihr Gehalt in Oliven-, Wallnuss- und Leinsamöl. S4S Brain Food - Note: 6/10.

Die genannten Lebensmittel zeigen, wie vielfältig die Inhaltsstoffe und Auswirkungen von Nahrungsmitteln sein können. All diese Brain Foods können sich positiv auf deine Lernperformance auswirken. Im nächsten Beitrag werde ich näher auf die schwarzen Schafe des Studentischen Speiseplans eingehen.